* Kisuaheli

Interview in der FOS-Show
mit Alina und Herrn Schön
Beitrag zu EineMillionFlaschen
in der Berliner Abendschau (RBB)
Partner 
der 
EineMillionFlaschen 
- Kampagne
Stand der Sammlung:
Datum:       Sa., 12. Jan. 2013
Flaschen:   29.401
Euro:          5.880,20
Besucher seit 08/2012

EMF – News 3. Aug. 2012:


Eigentlich hätte ich Spenden sammeln sollen – für jeden Meter einen Euro. Es waren 2.500 davon. Die ersten 1.000 im freien Fall, den Rest gleitend vor Erwins Bauch geschnallt. Erwin ist Bayer und hat über 4.000 Tandemsprünge hinter sich. Wenn er nicht springt, ist er Zimmermann – und sehr sympathisch. Also, wir hätten jetzt 2.500 Euro mehr, wenn ich einen Sponsoren gefunden hätte. Vielleicht probiert es ja mal jemand anderes. Eine Pfanddose habe ich dann doch gefunden, als ich mich in die Büsche geschlagen habe, um Mutter Erde mein Mittagessen zu übergeben. Nun ja, Kleinvieh macht auch Mist – womit ich die Dose meine.


Ein schönes Wochenende allseits, Werner


Ganz klein …


Große Dinge beginnen manchmal ganz klein - dieses begann mit zwei Pfandflaschen in einem Papierkorb. Ein ganz großes Ding ist es schon, wenn man mit Pfandflaschen eine Shule* am Kilimandscharo finanzieren und zusammen mit SchülerInnen bauen und betreiben will.

Diese Geschichte beginnt mit Schülern, die ihre Pfandflaschen in den Papierkorb warfen, einem Lehrer, der diese herausholte, und einer Schülerin, die wissen wollte, warum ein Lehrer Flaschen aus einem Mülleimer holt. Die Antwort war so spontan wie unüberlegt: „Damit baue ich eine Shule* am Kilimandscharo“. Solchermaßen festgelegt, durch ein Unterrichtsgespräch gefordert und durch drei, am Ende der Stunde, gespendeten Flaschen motiviert, begann eine Idee Gestalt anzunehmen.

Nach einigen Versuchswochen in der Klasse, einem Monat in der Friedensburg-OberSchule Berlin, entstand die Kampagne „EineMillionFlaschen“ für eine Shule* am Kilimandscharo. Inzwischen machen drei weitere Schulen mit und wir haben knapp 25.000 Flaschen (5.000 Euro) gesammelt. Es hat mit zwei Flaschen angefangen und es ist noch ein langer Weg, bis das große Ding Wirklichkeit wird, aber die Idee ist gut und das Ziel eine Herausforderung:

SchülerInnen in Deutschland sammeln Pfandflaschen, um Kindern in Tansania, Afrika den Schulbesuch zu ermöglichen. Das ist praktizierte Solidarität, um die Welt ein wenig gerechter zu machen. Und wenn der eine oder andere dereinst einmal die Shule* am Kilimandscharo besucht oder ein Praktikum macht, bedeutet das auch ein Schritt in die persönliche Freiheit.


Es würde mich freuen, wenn Sie die SchülerInnen bei diesem Vorhaben zum Beispiel mit Flaschenspenden unterstützten.


Vielen Dank im Voraus,


Werner Schön



Der Anfang:


Ein Kollege sprach mich an: „Die Jugend hat keinen Respekt mehr vor dem Wert der Arbeit ihrer Eltern.“ Solche Bemerkungen höre ich zuhauf und blicke ihn fragend an. „In der Mensa werfen sie nun schon die Centstücke auf den Boden – soll wohl cool sein.“ Mich ärgert dieses Verhalten auch. Ich packte mein Unterrichtsmaterial und ging in meine Klasse. Ich sah, wie ein Junge eine Flasche in den Mülleimer wirft. Verärgert klaubte ich zwei Pfandflaschen aus dem Eimer und stellte sie auf den Schrank. Ein paar Jungs lachten. Eine Schülerin fragte, warum ich das mache. „Ich sammle die Flaschen für eine Schule am Kilimandscharo!“ „In echt?“ fragt sie weiter. „In echt. Ich sammle die Flaschen und baue damit eine Schule am Kilimandscharo“. Eine Minute zuvor hatte ich noch keine Ahnung, dass ich eine Schule bauen wollte, schon gar  nicht am Kilimandscharo. Ich fühle mich an meiner Schule wohl. Am Ende der Stunde wollte ich die Flaschen vom Schrank holen. Jetzt standen da fünf  leere Pfandflaschen. Eine neue Idee für das Projekt „Praktizierte Ethik“ war geboren:  Pfandflaschen als Rohstoff für Bildung. In den nächsten Tagen gaben die SchülerInnen meiner Klasse immer wieder Flaschen ab. Und ich fand eine Million Flaschen für eine Schule am Kilimandscharo wäre ein gutes Motto. Nur jeder dritte Berliner müsste eine Flasche spenden und ungefähr 200.000 Euro wären beisammen. Bei einem Stundenlohn von ca. 1,50 Euro in Tansania müsste man davon eine Schule bauen können. Bleibt nur die Frage, wie lange es dauert, bis die Million zusammen ist. Das ist also die ...


Die Idee:


Wir sammeln eine Million Pfandflaschen. Das ergibt, eingetauscht für durchschnittlich 20 Cent, ungefähr 200.000 Euro. Mit diesem Geld bauen wir am Kilimandscharo eine Schule. Je mehr mitmachen beim Flaschensammeln, desto schneller sind eine Million zusammen. Und vielleicht hat ja der eine oder die andere Lust beim Bau der Schule mit Hand anzulegen. Vor den Sommerferien  gab es einen Probelauf, der viel versprechend verlief. Im September 2010  begann dann die Kampagne für ...



  EMF   

    Wocheninfo

Berlin                                                   So. 22. April 2012


Diese Woche habe ich ein Auto gemietet und eine Flaschenbox zur Allegro – Grundschule gebracht. Herr Aulbach, der Werkstattmeister, hatte sie kurzfristig hergerichtet. Sie steht jetzt in der Mensa und die Kinder fragen sich, was das denn wohl sei. Dann habe ich in zwei Klassen die EMF – Kampagne vorgestellt. Mein erster Auftritt vor Grundschulklassen. Ich war vollkommen baff, wie interessiert die Kinder an Afrika und der Shule* waren. Es waren zwei der schönsten Unterrichtstunden, die ich in meinem Leben als Lehrer gehalten habe. Das neue Logo fanden sie ganz witzig. Ich hatte ihnen zuerst ein Blatt mit Bildern vieler unterschiedlicher Baobabs gegeben und erklärt. Fanden sie kurios, diese Bäume. Als sie dann das Logo in den Händen hatten, freuten sie sich, als sie den Baobab erkannten. Am Ende der Stunde sind die ersten gleich losgerast und haben ihre Flaschen in die Box geworfen. Ein Schüler einer 3. Klasse will am Montag seinen ganzen Vorrat von 60 Flaschen mitbringen und spenden.


Berlin                                                   Sa. 9. Juli 2011

Sooo, jetzt sind Ferien und es ist Sabbatjahr. Die letzten Wochen waren auch zu hart. Jetzt ist mehr Zeit und dann schreib ich mal.


Wir haben über 15.000 Flaschen zusammen, das sind dann auch über 3.000,- Euro. Man kann sagen, dass einige hundert Menschen (Schüler/innen, Lehrer/innen, Freunde/innen und Bekannte sich 15.000 mal entschieden haben, eine Flaschen für eine Shule* an Kilimandscharo zu spenden. Ich schätze mal, dass wir ohne Anlage noch 66 Jahre bis zu einer Million brauchen und mit Anlage bei einer Bank weniger als 40 Jahre. (Grobe Schätzung ohne Bestätigung von Lisa, die ist weg und liefer die genauen Zahlen später nach.) Das ist nahezu grandios. Das habe ich vor einem Jahr noch nicht einmal zu hoffen gewagt. Herzlichen Dank an alle die mitmachen.


Die Sieger bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft im Flaschenspenden sind:



Isabel 7.23 mit 230 Flaschen in der Einzeldisziplin und das


KiliTeam mit 1.892 Flaschen in der Gruppendisziplin.


Herzlichen Glückwunsch. An den Pokalen arbeite ich noch.



Inzwischen habe ich auch gelernt, wie man alle Gruppenmitgliedern eine Nachricht schickt. Für dich könnte dies also die Premiere sein. Also, herzlich willkommen. Ich hab mich immer über die spärlichen Reaktionen auf meine Anfragen gewundert. Das wird ja jetzt besser. Zwei Hinweise noch:


Unsere Website heißt <EineMillionFlaschen.de>.


Ein kleines Video findest du hier <http://www.youtube.com/watch?v=6jAjAJ43sb8> .



Eine kleine Bitte noch: In den Ferien geht ja schon mal der Gesprächsstoff aus. Sollte bei dir diese Situation eintreten, erzähl doch einfach von der Pfandflaschen-Kampagne.



Und jetzt nur noch Gute Erholung und viel Spass.


Gruß, Werner Schön


Stand der Dinge   


Sa. 9. Juli 2011


Ewige Bestenliste


Individuen:  


Isabel 7.23              230 Flaschen


Jannis B., 13. Jg.:   166 Flaschen


Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen


Konstantin 13. Jg.    89 Flaschen


Dr. Warnatsch     60 Flaschen


Sophie, Mst.             50 Flaschen


Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen


Fr. Kremmel     36 Flaschen


Gisela Schubert    30 Flaschen


Daniela 10.12     20 Flaschen


Tom 13. Jg.     20 Flaschen


Yara 10.23     15 Flaschen


Svenja 7.14      13 Flaschen


Zaynab 7.14      10 Flaschen


Valeria 7.23        8 Flaschen



Gruppen:


KiliTeam              1.892 Flaschen


SeniorPartners     250 Flaschen


Geburtstag       243 Flaschen


Die Migirowas    150 Flaschen


DoKoGang       80 Flaschen


Volleyballgruppe      71 Flaschen



Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.


Berlin                                               So. 19. Juni 2011


Freitag war Midsomerfest. Es soll jedes Jahr stattfinden und ein Jahr EMF abschließen, vielleicht mit einem anschließenden SommerCamp. Die Lust drauf war bei allen Feiernden da, aber wie die Schreibweise auch, ist noch unklar wie das funktionieren könnte. Jedenfalls hatten wir eine kleine Erfolgsgeschichte zu feiern: Wir haben im ersten Jahr über 14.000 Flaschen gesammelt, was über 2.000 Euro entspricht. Glückwunsch an alle, die dazu beigetragen haben. Lisa (Finanzchefin) wird demnächst die neueste Zeitperspektive bekannt geben. Bisher mussten wir von ungefähr 50 Sammeljahren ausgehen, um die Million voll zu kriegen.


Vom KiliGrill (am Grill Nil Carlos?, mit neu zum Grillknappen geschlagenen Denis) gab´s jede Menge Hühnchen und Hähnchen, von der KiliBar gab´s Chickentails und Cooktails (am Shaker Maximilian mit seiner bezaubernden Assistentin Antonia). Das kleine Programm umfasste die Vorstellung der neuen LOGO-Farben, das Video mit Alina vom FOS.TV <http://www.youtube.com/watch?v=6jAjAJ43sb8> und einer Diashow zur Shule am Kilimandscharo. Die neue Website muss noch etwas warten !?. Christian hat eine kleine Musiksession eingelegt und Mitspieler annimiert.


Vielleicht schaffen wir ja die 15.000 bis zu den Ferien noch. Die sollen jedenfalls, die Ferien, extrem gut werden. Und ich verabschiede mich in mein Sabbatjahr. Möge die Kraft bei euch sein und ich mich gut erholen.



 Stand der Dinge   

So. 19. Juni 2011


In den letzten Wochen haben wir 923 Flaschen gesammelt. Das sind 184, Euro. Damit haben wir 14.089 Flaschen, bzw. 2.714,43 Euro und eine neue Spitzenreiterin bei den Idividuen: Isabel 7.23


Ewige Bestenliste


Individuen:  


Isabel 7.23              230 Flaschen


Jannis B., 13. Jg.:   166 Flaschen


Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen


Konstantin 13. Jg.    89 Flaschen


Dr. Warnatsch     60 Flaschen


Unbekannt:       50 Flaschen


Sophie, Mst.             50 Flaschen


Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen


Fr. Kremmel     36 Flaschen


Daniela 10.12     20 Flaschen


Tom 13. Jg.     20 Flaschen


Yara 10.23     15 Flaschen


Svenja 7.14      13 Flaschen


Zaynab 7.14      10 Flaschen


Valeria 7.23        8 Flaschen


Gruppen:


KiliTeam              1.892 Flaschen


SeniorPartners     250 Flaschen


Geburtstag       243 Flaschen


Die Migirowas    150 Flaschen


Volleyballgruppe      50 Flaschen


DoKoGang       70 Flaschen


Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.



Stand der Dinge



Berlin                                                 Do. 25. Mai 2011


Die letzten Wochen waren bestimmt von ABI und MSA – Stress pur für Schüler/innen und Lehrer/innen. Gelitten hat darunter auch die Flaschensammlung. Nichtsdestotrotz haben wir 350 Flaschen gesammelt. Das KiliBistro hat die Lehrerschaft bei ihrer Stunden langen Konferenz mit Kaffee, Kuchen, Brötchen und Getränken versorgt. Im Gegenzug waren die Kollegen großzügig und der Reingewinn betrug 87,00 Euro, das sind in unserer Währung 435 Flaschen. Dazu gab es noch Komplimente für den guten Service. Wir werden besser.


Stand der Dinge


Berlin                                                D0. 25. Mai 2011



Diese Woche haben wir 785 Flaschen gesammelt. Das sind 157,00 Euro. Damit haben wir 13.166 Flaschen, bzw. 2.529,81 Euro


Ewige Bestenliste


Individuen:  


Jannis B., 13. Jg.:   166 Flaschen


Isabel 7.23              164 Flaschen


Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen


Konstantin 13. Jg.    89 Flaschen


Dr. Warnatsch     60 Flaschen


Unbekannt:       50 Flaschen


Sophie, Mst.             50 Flaschen


Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen


Fr. Kremmel     36 Flaschen


Daniela 10.12     20 Flaschen


Tom 13. Jg.     20 Flaschen


Yara 10.23     15 Flaschen


Svenja 7.14      13 Flaschen


Zaynab 7.14      10 Flaschen


Valeria 7.23        8 Flaschen


Gruppen:


KiliTeam                             1.892 Flaschen


SeniorPartners       250 Flaschen


Geburtstag       243 Flaschen


Die. Migirowas    121 Flaschen


Volleyballgruppe      50 Flaschen


DoKoGang       70 Flaschen


Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.



Stand der Dinge


Berlin                                                 Di. 10. Mai 2011


Die Sammlung in den letzten Tagen hat 303 Flaschen und damit 60,73 Euro erbracht. Nicht schlecht. Wir haben unsere Fühler nach anderen Schulen ausgestreckt und eine positive Rückmeldung erhalten. Ein Gespräch steht noch aus, aber die Chance, dass wir da eine Sammelbox aufstellen können, ist groß. Falls du Verbindungen zu einer Schule hast, von der du annimmst, dass wir da eine Box austellen können, schreib oder sag Bescheid.


Allen Abi- und MSA-TeilnehmerInnen wünsche ich starke Nerven und viel Erfolg,



Stand der Dinge


Berlin                                                  Di. 10. Mai 2011


Diese Woche haben wir 303 Flaschen gesammelt. Das sind 60,73 Euro. Damit haben wir 12.381 Flaschen, bzw. 2.472,81 Euro


Ewige Bestenliste


Individuen:  


Jannis B., 13. Jg.:   166 Flaschen


Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen


Isabel 7.23              122 Flaschen


Dr. Warnatsch     60 Flaschen


Unbekannt:       50 Flaschen


Sophie, Mst.             50 Flaschen


Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen


Konstantin     39 Flaschen


Fr. Kremmel     36 Flaschen


Daniela 10.12     20 Flaschen


Tom 13. Jg.:     20 Flaschen


Yara 10.23     15 Flaschen


Svenja 7.14 melde dich!    13 Flaschen


Zaynab 7.14      10 Flaschen


Valeria 7.23        8 Flaschen



Gruppen:


KiliTeam                             1.457 Flaschen


SeniorPartners       250 Flaschen


Geburtstag       243 Flaschen


Die. Migirowas    121 Flaschen


Volleyballgruppe      50 Flaschen


DoKoRunde       40 Flaschen


DoKoGang       30 Flaschen


Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.


Stand der Dinge


Berlin                                               Mo. 18. Apr. 2011


Ein ganz kurzer Bericht aus den Osterferien, die du hoffentlich auch genießt. Eine richtig schlappe Vorferienwoche war das. Magere 161 Flaschen. Zwei Ladies aus der Mittelstufe haben jedoch kräftig zum Ergebnis beigetragen. Bleibt nur zu hoffen, dass wir über die Osterferien die eine oder andere Flasche sammeln und zum Wiederanfang zählen können.


Schöne Osterferien wünscht,


Werner Schön


Stand der Dinge


Berlin                                              Mo. 18. Apr. 2011


Diese Woche haben wir 162 Flaschen gesammelt. Das sind 32,20 Euro. Damit haben wir 11.316 Flaschen, bzw. 2.259,70 Euro


Ewige Bestenliste


Individuen:  


Jannis B., 13. Jg.:   166 Flaschen


Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen


Isabel 7.23              102 Flaschen


Dr. Warnatsch     60 Flaschen


Unbekannt:       50 Flaschen


Sophie, Mst.             50 Flaschen


Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen


Konstantin     39 Flaschen


Daniela 10.12     20 Flaschen


Tom 13. Jg.:     20 Flaschen


Yara 10.23     15 Flaschen


Svenja 7.14 melde dich!    13 Flaschen


Zaynab 7.14      10 Flaschen


Valeria 7.23       8 Flaschen


Gruppen:


KiliCafé                    1.457 Flaschen


SeniorPartners       250 Flaschen


Geburtstag       243 Flaschen


Die. Migirowas    100 Flaschen


Volleyballgruppe      50 Flaschen


DoKoRunde       40 Flaschen


DoKoGang       30 Flaschen


Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.



Stand der Dinge


Berlin                                                      30. März 2011


Okay, die Pressemeute ist nicht eben über uns hergefallen. Bei der Weltlage: Fukushima, Libyen Baden-Württemberg, hatten wir auch eine überlegene Konkurrenz, mit der wir temporär nicht mithalten konnten. Aber ich verspreche uns, all diese Themen werden lange aus den Medien verschwunden sein, da werden wir immer noch Flaschen sammeln. Dann kommt unsere große Stunde :-).

Alle haben uns für verrückt erklärt – jetzt haben wir 10.000 Flaschen. Es ist noch keine Million, aber es ist ein Prozent. Und das sind 2.000 Euro, die wir direkt beim Bundesfinanzminister anlegen werden. Die sicherste Anlage, die ich kenne. Lisa aus der Oberstufe wird mal ausrechnen, mit Zins uns Zinseszins, über wie viel Geld wir in 99 Jahren verfügen. Es wird ein hoher Millionenbetrag sein.

Die Präsentation unserer Kampagne steht jetzt in fünf Sprachen zur Verfügung. Wir werden es als nächstes in einer Charlottenburger Kirchengemeinde vorstellen, dann an der Jean-Miro-Schule, dem Schillergymnasium und dem Oberstufenzentrums nebenan. Wenn wir zehn Schulen finden, die mitmachen, haben wir in zehn, zwölf Jahren die Million voll. Spätestens.


Werner Schön

  

  Stand der Dinge   

30. März 2011

  

10.451 Flaschen         2.090,41 Euro

Einen Teil der gesammelten Flaschen der letzten Woche habe ich bereits eingetauscht. Es waren 124 Stück. Der Rest folgt in den nächsten Tagen. Sie werden noch für ein Video gebraucht. Das KiliCafé hat am Dienstag 141,56 Euro verdient. Glückwunsch an alle Beteiligten und Danke.



Berlin                                                     30. März 2011

Nachtrag


Das Video ist gedreht und im Schnitt. Die Flaschen wurden gezählt. Es waren 332 und es konnten nochmal 66,52 Euro überwiesen werden.


Gruß, Werner Schön



Ewige Bestenliste

Individuen:  

Jannis B., 13. Jg.:   166 Flaschen

Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen

Isabel 7.23     57 Flaschen

Unbekannt:       50 Flaschen

Sophie, Mst.             50 Flaschen

Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen

Konstantin     39 Flaschen

Daniela 10.12     20 Flaschen

Tom 13. Jg.:     20 Flaschen

Yara 10.23     15 Flaschen

Valeria 7.23       8 Flaschen

Svenja, melde dich!

Gruppen:

KiliCafé                    1.457 Flaschen

SeniorPartners       250 Flaschen

Geburtstag       243 Flaschen

Die. Migirowas    100 Flaschen

Volleyballgruppe      50 Flaschen

Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.




Berlin                                                      28. März 2011


Der Virus ist besiegt. Eine Gruppe Mädchen aus dem 7. Jahrgang will kleine Filme drehen und verfolgt mich schon seit Tagen durch die Flure und Gänge der FOS – es ist einfach eine Last, eine Celebrity zu sein. Aber die Truppe ist gut, hört man, und was nimmt man nicht alles auf sich, der guten Sache wegen :-).

Nächste Woche Dienstag, am 29. März und damit der Elternsprechtag, wird die 10.000 Flasche in die Box geworfen werden. Der Grund zu feiern. Erstens, weil 10.000 Flaschen große Klasse sind, weil wir drei Monate vor dem „Plan“ sind und, weil es Zeit wird. Alle Freunde und Förderer der Kampagne „EineMillionFlasche.de“ sind herzlich eingeladen. Das KiliCafé, der kulinarische Botschafter von EMF, wird seine Pforten im Vorraum der Aula öffnen und Kaffee, Kuchen und Essen & Trinken anbieten. Die Einnahmen kommen in die EMF-Kasse. Wer Lust hat mitzuarbeiten, bitte per Facebook oder persönlich bei mir melden. Im Facebook haben wir übrigens inzwischen auch schon 202 Freunde.

Ich freue mich schon auf deinen Besuch,


Werner Schön

 

  Stand der Dinge   

28. März 2011

 

9.744 Flaschen         1.948,88 Euro

In den letzten beiden Wochen haben wir 234 Flaschen gesammelt. Das sind 46,95 Euro.

Ewige Bestenliste

Individuen:  

Jannis B., 13. Jg.:             166 Flaschen

Sophie, 13. Jg.:                100 Flaschen

Unbekannt:                         50 Flaschen

Sophie, Mst.                       50 Flaschen

Fenja & Laura 7.22             46 Flaschen

Isabel 7.23                          44 Flaschen

Konstantin                           39 Flaschen

Daniela 10.12                      20 Flaschen

Yara 10.23                          15 Flaschen

Valeria 7.23                           8 Flaschen

Gruppen:

KiliCafé                              750 Flaschen

SeniorPartners                    250 Flaschen

Geburtstag                          243 Flaschen

Die. Migirowas                    100 Flaschen

Volleyballgruppe                    62 Flaschen

Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.




  EMF   

Wocheninfo


Berlin                                                       7. März 2011


Diesmal ist da Wocheninfo eine Zwei-Wocheninfo. Letzte Woche hatte mich ein Virus nieder gestreckt. Inzwischen ist er nieder gerungen und ich bin dem Krankenlager entkommen (Ein Schüler hat mir gestanden, er hätte mir gerne eine längere Rekonvaleszenz gegönnt !).


Wie berichtet, nähern wir uns der 10.000-Flaschen-Marke und ich hab das Gefühl, dass wir das feiern sollten – irgendwie.Der Termin wird Anfang April, voraussichtlich  Falls du eine Idee hast, lass es mich wissen --->Facebook.


Die Flaschenbox 2.0 mit Flachbildschirm ist noch äußerlich farbig zu gestalten. Wäre schön wenn du Lust hättest, sie zu gestalten. Falls sich niemand meldet, nehme ich den Pinsel selbst in die Hand – möge sich niemand über meinen Geschmack und künstlerischen Fähigkeiten beschweren. Man ist gewarnt.

Ich Wünsche dir eine erfolgreiche Woche,

 

Werner Schön

 

  Stand der Dinge   

7. März 2011

 

9.192 Flaschen                                      1.845,43 Euro

In den letzten beiden Wochen haben wir 684 Flaschen gesammelt. Das sind 136,83 Euro. Damit liegen wir in diesem Halbjahr jede einzelne Woche über unseren Sammelschnitt von 250 Flaschen pro Woche.

Ewige Bestenliste

Individuen:                  

Jannis B., 13. Jg.:      166 Flaschen 

Sophie, 13. Jg.:        100 Flaschen

Unbekannt:                 50 Flaschen

Sophie, Mst.             50 Flaschen

Fenja & Laura 7.22    46 Flaschen

Isabel 7.23     31 Flaschen

Daniela 10.12     20 Flaschen

Valeria 7.23       8 Flaschen

Gruppen:

KiliCafé            750 Flaschen

SeniorPartners    250 Flaschen

Geburtstag     243 Flaschen

Die. Migirowas  100 Flaschen

Die Angaben sind nicht vollständig, da nur die Personen und Gruppen aufgenommen werden, die ihre Flaschen namentlich abgeben. Ich danke allen, die Flaschen abgeben oder in die Flaschenbox werfen, auch den vielen anonymen SpenderInnen.



  EMF   

    Wocheninfo


Berlin                                                       21. Feb. 2011


Die Übersetzung der EMF-Präsentation in alle Sprachen, die an unserer Schule geschrieben werden, ist in Arbeit. Im Laufe der kommenden Woche erwarte ich die ersten Ergebnisse. In den letzten Tagen hat eine Schülerin aus der Mittelstufe 50 Flaschen abgegeben. Einen herzlichen Dank an die mysteriöse Unbekannte. Eine Geburtstagsfeier im allerengsten Familien- und Freundeskreis hat eine Geld- und Flaschenspende von 243 Flaschen erbracht. Leider trinken die Damen und Herren im meinem Alter eher Wein aus pfandfreien Flaschen. So lagen dann unter dem Gabentisch einige Tüten mit Plastikflaschen.

Wir nähern uns der 10.000-Flaschen-Grenze. Haben wir sie erreicht, haben wir 1% der einen Million erreicht. Dann sind es nicht mal mehr 99 Jahre. Mit 10.000-Flaschen können wir aber auch langsam andere Schulen ansprechen. Das Oberstufenzentrum und das Schillergymnasium gleich nebenan. Wer da Verbindungen hat, möge sich bei mir melden.

Die Flaschenbox in Gebäude fünf wurde nicht geklaut, sie ist in der Designwerkstatt und wird überarbeitet. Dauert aber noch ein paar Tage. In die Mensa kommt in den nächsten Tagen eine Flaschenbox. Für Technikfreaks: Computer und Farbbildschirm satt digitalem Fotorahmen, Einwürfe für Nachrichten (Flaschenpost) und Bargeld (Flaschenbank) und einem größeren Volumen, so dass nur noch einmal pro Woche geleert werden muss. Ach ja, aus der Außensammelstelle Hunsrück ist wieder eine kleine Überweisung eingetroffen.

Ich Wünsche dir eine erfolgreiche Woche,

 

Werner Schön

 

  Stand der Dinge   

21. Feb. 2011

 

In der letzten Woche haben wir 973 Flaschen gesammelt. Das sind 98,64 Euro. Damit haben wir diesen Monat unseren Sammelschnitt von 1.000 Flaschen pro Monat beinahe erreicht.

 

Ewige Bestenliste

Individuen:                                    Gruppen:

Jannis B., 13. Jg.:     225 Fl.           KiliCafé            750 Fl.

Sophie, 13. Jg.:        100 Fl.          SeniorPartners   250 Fl.

Unbekannt:                50 Fl.          Geburtstag         243 Fl.

Sophie, Mst.            50 Fl..           Fam. Migirowa   100 Fl


Berlin                                                       29. Jan. 2011


Vergangene Woche war die des EthikCafés. Schwerpunkt war diesmal die EineMillionFlaschen-Kampagne. Wir wollten über das Projekt berichten, Geld verdienen mit Kaffee, Kuchen, Brötchen und was man sonst noch verkaufen kann.

Geplant war die Woche mit 15 Schüler/innen meiner 10. Klasse. Geworden sind es 25 Schülerinnen aus verschiedenen 10. Klassen. Einige waren der meiner Gruppe zwangsweise zugeordnet worden, andere, die meine Gruppe gewählt hatten, fanden sich bei anderen Aktivitäten wieder. Ein Kurs viel aus, weil die Teamer erkrankten, und die Schüler/innen schlossen sich uns an. Zum Glück meldeten sich auch Schüler/innen der Oberstufen, die mithalfen das sich entwickelnde Chaos in Grenzen zu halten. Jedenfalls verlief die Woche nicht so wie geplant, aber doch insgesamt erfolgreich.

– Wir haben ein Powerpoint-Präsentation in deutsch und spanisch erstellt.

– Wir haben sechs Schüler/innengruppen informiert

– Wir haben ein Wandgemälde erstellt

– Wir haben neue Flaschenboxen entwickelt und fertig gestellt

– Wir haben das Café mit Gewinn betrieben

– Wir haben ungefähr 200 Flaschen gesammelt

Allerdings haben sich einige Servicekräfte an Getränken und Essen vergriffen und wohl auch nicht alle Einnahmen in die Kasse gepackt. Der Schaden dürfte sich auf 40,- Euro belaufen. Da besteht für die Zukunft Gesprächs- und Handlungsbedarf. Die positive Seite ist allerdings weit gewichtiger:

– Einige 10. Klässler/innen sind mit Begeisterung durch die Schule gewandert und haben verkauft

– Oberstufenschülerinnen haben Muffins gebacken und Kuchen anliefern lassen.

– Ein LOGO <KiliCafé> wurde entworfen und weiter entwickelt

– Pläne wurden geschmiedet

Fasst man die Projektwoche und zusammen, haben wir rund 1.000 Flaschen Gewinn gemacht (200 Flaschen gesammelt und 150,- Euro verdient). Dazu kommen noch Investitionen in die Weiterentwicklung.


Schöne Grüße und angenehme Ferien wünscht

Werner Schön




Stand der Dinge

29. Jan. 2011


Diese Woche haben wir knapp 1.000 Flaschen (umgerechnet) gesammelt. Das sind ungefähr 100,00 Euro. Damit haben wir diesen Monat unseren Sammelschnitt von 1.000 Flaschen pro Monat übertroffen. Genaue Zahlen gibt es nach den Ferien.


Ewige Bestenliste

Individuen:              Gruppen:

Jannis B., 13. Jg.: 225 Fl.  EthikCafé:         750 FL. Unbekannt:            50 Fl.  SeniorPartners:  250 Fl.

Konstantin Sch.:     20 Fl.  Fam. Migirowa    100 Fl.




                     EMF   

                                 Wocheninfo


Berlin                                                       22. Jan. 2011


Morgen öffnet wieder das EthikCafé. Die Vorbereitung-

en liefen ganz gut. Unser zentrales Thema wird die

EMF-Kampagne sein. Wir wollen in den drei Tagen 150

Flaschen sammeln und Antonia hat ein Thermometer

gebastelt und die neueste Version, 2.0, der Flaschen-

box wird der Schulöffentlichkeit vorgestellt. Mit den

neusten Schikanen: großem Farbbildschirm, Pentium

Computer, vergrößertem Stauraum – schlicht die beste

Box die es je gab. Die anderen Ethik-Themen werden

wohl etwas zu kurz kommen, weil keine Zeit mehr für

die Vorbereitung war. Es könnte sein, dass mehr Schü-

ler ins Café kommen als wir erwartet hatten. Ich hoffe,

das Café-Team bekommt einen ordentlichen Service

hin. Der RBB hat das Interview gemacht, Antonia hat

mich gecoacht und war mit dem Ergebnis zufrieden;

zumindest hat sie  nicht gemault. Genaue neue Fla-

schenzahlen gibt es heute nicht. Wir werden die Plas-

tiksäcke am Ende der Projektwoche zu Penny schlep-

pen und die hungrigen Automaten füttern. Geschätzt

sind es diese Woche knapp 300 Flaschen. Das Berliner

Umland hat mal wieder drei Plastiktüten voller Fla-

schen an die Hauptstadtschule geliefert. Das macht es

freiwillig, es ist ja nicht mehr Tribut pflichtig.

Ich wünsche dem CaféTeam viel Erfolg und komm doch

mal vorbei. Das Café hat von 10:00 bis 13:00 Uhr ge-

öffnet.


Schöne Grüße und eine angenehme Zeit,

Werner Schön


              Stand der Dinge   

                           22. Jan. 2011


Diese Woche haben wir knapp 300 Flaschen gesam-

melt. Das sind knapp 60,00 Euro. Damit können wir

diesen Monat unseren Sammelschnitt von 1.000 Fla-

schen pro Monat erreichen.


Ewige Bestenliste

Individuen:

Jannis B., 13. Jg.: 225 Flaschen

Unbekannt:            50 Flaschen  

Konstantin Sch.:     20 Flaschen


Gruppen:

SeniorPartners in School – Di. 250 Flaschen

Fam. Migirowa                      100 Flaschen

Lehrer FOS                             50 Flaschen




Berlin      15. Jan. 2011

„Wie viele Punkte bekomme ich dafür“ werde ich häufiger gefragt. Oder „wie viele Flaschen muss ich für einen Punktabgeben“. Nach dem zwanzigsten mal habe ich mir überlegt, in Zukunft in folgender Weise zu reagieren. „Auf Grund der riesigen Nachfrage nach Punkten, musste ich ein Sympathiepunktesystem einführen. Für die Körpergröße gibt es pro Zentimeter 1 Punkt, für den Jahrgang entsprechend Punkte, für den Klassenzahl auch ... und am Ende gibt es noch Länderpunkte. Addiert man alles und teilt die Summe durch die Variable X, kommt pro Flasche ungefähr ein Sympathiepunkt heraus. Sympathiepunkte sind jedoch nicht in Notenpunkte konvertierbat. Schade!

In der Projektwoche richten wir ein EthikCafe ein. ZentralesThema wird die EMF-Kampagne sein. Ich hoffe, das Café-Team bekommt einen ordentlichen Service hin. Der RBB hat m ein Interview nachgefragt. Bin schon ganz gespannt.


Schöne Grüße und eine angenehme Zeit,

Werner Schön




             Stand der Dinge   

                         15. Jan. 2011


Diese Woche haben wir 280 Flaschen gesammelt.

Das sind 56,00 Euro. Damit haben wir 5.510 Fla-

schen, bzw. 1.102,00 Euro


Ewige Bestenliste

Individuen:     

Jannis B., 13. Jg.:  225 Flaschen  

Unbekannt:     50 Flaschen  

Konstantin Sch. OS:   20 Flaschen  


Gruppen:

SeniorPartners in School 250 Flaschen

Fam. Migirowa  100 Flaschen

Lehrer FOS     50 Flaschen



  EMF   

    Wocheninfo


Berlin                   12. Jan. 2011

Zum neuen Jahr eine große Bitte: Macht Werbung für die Sache, bittet Freunde die Gruppe zu adden, macht sie auf unsere neue Website <einemillionflaschen.de> aufmerksam. Wenn jeder zwei neue Freunde anschleppt, haben wir an die fünfhundert. An das liese sich dann ja ausweiten. Wir müssen bekannter werden. Also, bitte, bitte!

Diese Woche hatte ich Streit mit einem Kollegen. Er warf mir vor, ich hätte nur noch Flaschen im Kopf. Dabei habe ich diese Woche nicht einmal an ihn gedacht – nach dem Streit schon (Scherz). Warum er den Streit angefangen hat, ist mir gänzlich unklar. Ich glaube, er ist sauer, weil die Schüler kaum noch Pfandflaschen wegwerfen und er jetzt seinen Cappuccino selbst bezahlen muss. Andererseits spenden auch zunehmend Lehrer Flaschen.

Eine genaue Betrachtung des Halbjahressammelergebnisses hat ergeben, dass wir an der Friedensburg ungefähr 1.000 Flaschen pro Monat schaffen. Im Jahr also ungefähr 10.000 Flaschen. Wir bräuchten also noch knapp hundert Jahre bis zum Erfolg. Gelingt es uns aber, noch 10, 20 andere Schulen zum Mitmachen zu gewinnen, könnten wir es in 10 Jahren schaffen. Dann könnte ich mich nach meiner Pensionierung sofort um den Aufbau der Schule kümmern. Allerdings würde ich damit gerne schon früher beginnen. Zum Beispiel in meinem übernächsten Sabbatjahr. Das wird wohl in sechs Jahren beginnen. Würde jeder dritte Berliner/in eine Flaschen spenden, wäre das Thema spätestens in einer Woche erledigt.

Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass Schüler/innen Taschen voller Flaschen von zu Hause mitbringen. Das zu gehört ein gesundes Selbstbewusstsein, vor allem in der Mittelstufe. Solche Schüler/innen haben wir.



...

Tagebuch - Blog


In der letzten Schulwoche gab es Projektunterricht. Einen Teil der Zeit haben wir in die Gestaltung unseres neuen Klassenzimmers investiert. Lisa und die Mädchen wollten unbedingt die Rückwand in einem warmen Farbton gestrichen sehen. Auf eine Seitenwand sollte ein Bild kommen. Ich stellte eine Weltkarte oder ein Bild vom Kilimandscharo zur Auswahl. Der Anfang war leicht, doch nach kurzer Zeit, war der Elan verblasst. Es ist sehr anstrengend, ein so großes Bild zu malen und auch trotz Beratung durch den Fachbereich Kunst nicht einfach. Am Ende war das Bild  mit Müh und Not beinahe fertig. Die letzten Pinselstriche wurden unter Androhung von Überstunden aufgetragen. Die Mathelehrerin fand das Gemälde dann gleich als „zu düster“. Aber es gab auch ein, zwei lobende Stimmen. Für den nächsten Durchgang wird eine Aufhellung des Bildes – der Berg in der Mittagssonne – vorgesehen.

Die Theoriegruppe hat sich mit Möglichkeiten der Ausweitung unserer Sammelaktivitäten beschäftigt. Ein Vorschlag war, Sammelkisten in den Klassenzimmern und der Mensa aufzustellen. Wer das in Angriff nimmt ist noch sehr unklar. Mir scheint, die Klasse ist Phantasie begabt, aber es mangelt noch am Mut zur Umsetzung.

Nach den Ferien war die Begeisterung für das Projekt gedämpft. Vielleicht liegt das an der Erinnerung an die frustrierende Malaktion im unserem neuen Klassenzimmer, oder aber die Ferienerlebnisse ließen die Erinnerungen an die ersten Gespräche verblassen und müssen erst neu belebt werden. Lisa brachte aber einen Gedanken mit, der mir nicht neu, aber für eine Schülerin doch bemerkenswert scheint. Sie äußerte Bedenken, ob sie die Arbeit mit den Flaschen hätten und ich könne ja dann einfach mit dem Geld abhauen. Das erschien mir als ein eklatanter Mangel an Vertrauen, lässt aber eine gewisse Lebenstauglichkeit aufscheinen. Ich hoffe, dass damit nicht der ganze Elan tot geschlagen wurde.


Berlin                                                                                               Do. 9. Sept. 2010

Gestern ging mitten im Unterricht die Tür auf und eine Schülerin der Oberstufe kam mit einer leeren Flasche herein, um sie abzugeben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Bei Gesprächen, die sich ja meist ergeben, wenn ein Lehrer Pfandflaschen aus dem Papierkorb klaubt, habe ich öfters ein gewisses Erstaunen in den Augen der Schüler erkennen können. Ich weiß noch nicht, was das bedeutet.

Beim letzten Elternabend stellte ich das neue praktizierte Ethik Projekt vor und alle waren davon angetan. Ich habe versäumt, mich ihrer Mitarbeit zu versichern. Das liegt wohl daran, dass ich nicht so recht weiß, ob und wie es nun wirklich weiter gehen soll.

Inzwischen habe ich Konkurrenz bekommen. Ein Kollege, den die coole Pfandflaschenwegwerferei auch nervt, sammelt nun auch, um damit seinen täglichen Cappuccino zu finanzieren. Und ein Schüler aus der Klasse sammelt sie in seinem Schulrucksack – letztes mal hatte er an einem Tag acht Stück gesammelt – um sie in Geld umzusetzen. Wofür er das braucht, hat er mir nicht verraten.



Berlin                                                                                             Do. 16. Sept.2010

Eine Schülerin kam mit Bedenken aus den Ferien zurück. Sie ist intelligent und eher misstrauisch, obwohl das Klima in der Klasse eher zurückhaltend bis offen ist. Ich glaube, sie hat mit anderen über das Projekt gesprochen und so den Eindruck gewonnen, es sei besser mal vorsichtig zu sein. Jedenfalls meinte sie: „Herr Schön sammelt die ganzen Flaschen, kriegt das Geld und irgend wann ist er dann weg“. Das hat die Motivation nicht eben ansteigen lassen, aber spricht einen wichtigen Punkt an: Wie kann sichergestellt werden, dass das Geld nicht in dunklen Kanälen verschwindet, sondern auch wirklich eine Schule am Kilimandscharo entsteht. Da muss was gemacht werden. Hier also

Der Plan

• Nach den Herbstferien gibt es eine Infotafel, auf der der wöchentliche Flaschenstand bekannt gegeben wird.

• Wenn 1.000 Flaschen zusammen sind, wird eine Facebook-Seite eingerichtet, auf der es Neues und Interessantes zu lesen gibt und auch ein Austausch von Anregungen und Meinungen möglich sein wird. Außerdem werde ich Schüler/innen ansprechen und weitere Klassen zum Mitmachen motivieren und Sammelkartons aufstellen.

• Ab 10.000 Flaschen wird eine Website eingerichtet. Dann können wir auch Eltern andere Schulen und allgemein neue Menschen ansprechen. Wir bräuchten dann auch einen Beirat aus Schülern, die aktiv und kontinuierlich mitmachen.

• Ab 100.000 Flaschen wird der Beirat auch Aufsichtsrat, der denn Gang der Dinge kontrolliert und die Finanzen überwacht.

• Das Geld wird auf ein Konto mit meinem Namen eingezahlt. Das ist sehr sicher, da ein Lehrer durch Betrug an Schülern mehr zu verlieren hat als den Gegenwert von 1.000.000 Flaschen.

Ich denke, damit ist eine ausreichende Sicherheit gegeben.



Berlin                                                                                            Mi. 22. Sept. 2010

Ich muss zugeben, dass ich in den ersten Wochen nach den Ferien nicht besonders motiviert war und nicht immer mit strahlendem Gesicht die leeren Flaschen eingesammelt habe. Aber gestern war ich wieder richtig begeistert. Ich habe einen Schüler im Grundkurs Geschichte angesprochen, ob er mir die leere Flasche überlassen würde. Nachdem ich seine Frage nach dem Warum beantwortet hatte, hatte ich nicht nur eine, sondern drei. Und auf dem Weg ins Gebäude 1 waren es dann schon acht. Unterwegs haben mir noch einige Schüler Flaschen zugesteckt. Und nicht nur das. Mir schien, dass sie die Idee gut fanden. Das macht mich richtig optimistisch (werde davon etwas zur Seite legen, denn meine Erfahrung sagt mir, es kommen sicher auch mal eher abtörnende Tage).



Berlin                                                                                            Do. 23. Sept. 2010

Heute habe ich Aufkleber für die Sammelkartons gebastelt. Sie sehen so aus:


EineMillionFlaschen

für eine Shule am Kilimandscharo


Ein Schüler sprach mich sofort an: „Herr Schön, ich glaube sie haben da einen Fehler gemacht.“ Stimmt und auch wieder nicht. Das „c“ in Schule fehlt. Aber so wird es in Tansania geschrieben. Schule ohne „c“ ist eine Vokabel aus der Suaheli-Sprache, die die Nationalsprache in Tansania ist. Und Shule ohne „c“ ist das einzige sprachliche Überbleibsel in der ehemaligen kaiserlich-deutschen  Kolonie. Dann gibt es noch den Begriff „Broiler“. Den haben die Entwicklungshelfer aus der DDR dort eingeführt und er ist geblieben. Ach so, ein Broiler ist ein gebratenes Hähnchen. Am Alex in Ostberlin hieß er immer Goldbroiler. Ich glaube es gibt noch ein deutsches Wort in Tansania: „Kindergarden“. Aber der kam über Großbritannien da hin und wird deshalb mit „d“ geschrieben.



Berlin                                                                                             Sa. 25. Sept. 2010

Gestern war wieder Doppelkopfabend. Ich spiele mit einer Runde Freunde und Freunden seit mehr als zehn Jahren. Man kennt sich. Man nimmt eher selten ein Blatt vor den Mund. Micha meinte ich wäre doch komplett bekloppt und ein naiver Spinner. Anlass war mein Bericht über das Ethikprojekt "EineMillionFlaschen für eine Schule am Kilimandscharo". Stümmler hat gefragt, wie viele Flaschen ich den schon hätte und dann rasch ausgerechnet, dass ich 300 Jahre brauchen würde. Er wisse zwar, dass ich vorhabe ziemlich alt zu werden, aber da müsse ich mich dann doch richtig ranhalten. Einen dreistelligen Euro-Betrag darauf, dass ich es nicht schaffe, wollten sie aber nicht verwetten. Die Kerle haben zwar keine Phantasie, vorsichtig aber sind sie schon. Ich muss sie mal fragen, wie viele ihrer Träume sie denn noch offen haben, oder ob sie schon alle beerdigt sind.



Berlin                                                                                           Mo. 27. Sept. 2010

Ich war vollkommen baff. Einige Schüler aus der ge-3/Sö kamen nach der Geschichtsstunde – in der ich sie ob ihrer Ahnungslosigkeit in Sachen Weimarer Republik schwer angegangen bin – zu mir an den Tisch und machten den Vorschlag, doch eine Gruppe zu gründen, denn sonst würde das ja nichts werden können mit der eine Million Flaschen. Einige Vorschläge kamen auch gleich und offensichtlich die Bereitschaft, diese auch selbst tatkräftig umzusetzen. Was macht Mensch da? Dass Schüler mit dem Vorschlag zu mir kommen würden, habe ich nicht erwartet und deshalb auch keine Idee wie ich reagieren sollte. Da es schon spät war, hab ich das Thema auf nächsten Montag vertagt und nun Zeit, mir Gedanken zu machen. Vielleicht setze ich mich einfach mit ihnen zusammen und wir machen uns gemeinsam Gedanken.

Für den Projekttag am 9. November habe ich mir gedacht, dass Schüler aus meiner Klasse das dunkle Gemälde im Klassenzimmer etwas aufhellen und wir uns über die Sache unterhalten, vielleicht eine Präsentation für die MSA-Prüfung daraus basteln. Allerdings habe ich keine Lust auf Stress. Deshalb möchte ich nur die dabei haben, die Interesse haben. Der Rest wird mit einer Sozialpädagogin eine Exkursion zu einem historischen Ort machen. Dauer jeweils sechs Unterrichtsstunden.



Berlin                                                                                            Mi. 29. Sept. 2010

Schülerinnen sind manchmal so unverstellt praktisch. Vor ein paar Tagen kam eine in der Mensa auf mich zu und fragte: „Herr Schön, wie stehen sie zu unserem Schulleiter?“ Ich machte eine wacklige Handbewegung und neigte den Kopf zur Seite. „Dann kann ich ihnen das ja sagen. Unser Schulleiter hält doch gerne sein Gesicht in die Kamera. Spannen sie ihn doch ein für die Idee. Dann ist er im Fernsehen und sie haben ihre Schule.“ Na ja, was sagt man dazu. Vielleicht „keine schlechte Idee.“ Ich lies es mir durch den Kopf gehen und sprach sie am nächsten Tag an. Ihr Vorschlag wäre gut, aber das Projekt braucht erst noch etwas mehr Eigengewicht. Fand sie sofort einleuchtend.


Oh, wie schön ist Sansibar! Vor vierzig Jahren las ich mal den Titel eines Buches. Es hieß Sansibar oder der letzte Grund und der Umschlag hatte eine weiß-blau-schwarze Zeichnung. Der Titel ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf. Er klang nach Märchen oder Traum. Inzwischen habe ich das Buch gelesen. Der Autor hieß, glaube ich, Alfred Andersch und ich weiß nicht mehr wie die Geschichte geht. Aber die Idee vom Traum ist geblieben. Deshalb nenne ich den Raum, in dem wir die Schule am Kilimandscharo errichten, Oh, wie schön ist Sansibar! Da werden wir den Traum einer Schule errichten. Das Realitätsprinzip wird früh genug zuschlagen, wenn wir sie wirklich bauen. Sansibar habe ich inzwischen besucht. Und ja, es ist eine Trauminsel. Zumindest im Nordwesten. Toller Strand, Blick auf vorgelagerte Palminseln, tauchklares Wasser – alles traumhaft. Im Südosten sind sie dagegen so was von bekloppt. Bei Ebbe tragen sie ihren Müll weit ins Meer hinaus. Bei Flut kommt er einige Meter weiter wieder an Land. Entsprechend sieht der Strand aus. Man kann praktisch alles finden, was die Neuzeit an Müll hergibt. Nur eine Leiche habe ich nicht entdeckt. Außer halt einem toten Hund. Im Zentrum riecht die Insel wie eine Gewürzhandlung und man kann sehen, wie und an was die Gewürze, die bei uns in kleinen Tüten oder Glasflaschen ankommen, wachsen. Sansibar gehört zu Tansania (Tanganjika + Sansibar = Tansania). Also Sansibar ist unser Atlantis (Platon).


Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Heute hatten wir Studientag. Wir haben uns mit dem Thema Konflikte befasst. Der Tag war erstklassig organisiert. Nach einem Frühstückchen gab es eine Runde Arbeitsgruppen und nach dem Mittagessen ebenfalls. Morgens war ich bei einem Architekten, der auch irgendwas mit den neuen großen Bildern zu tun hat. Er ist Holländer, zumindest spricht er so, und Amsterdam kam auch mal vor. Also schon die richtige AG, dachte ich. Vielleicht baut er uns unsere Schule am Kilimandscharo mal als Modell. Richtig weit bin ich damit bei ihm nicht gekommen, aber er fand zumindest die Idee gut. Und sein Büro ist ja nur über die Straße (wir haben ja erstklassig überzeugende Schülerinnen). In der Mittagspause hat mich der Schulleiter mit meiner großen Alditüte erwischt. Jetzt weiß er Bescheid. Er hat eine Fünfzehncent Flasche reingeworfen. Ist ja ein Anfang. Wer eine Flasche spendet, kann kein schlechter Mensch sein. Jedenfalls ist jetzt die Katze aus dem Sack, aber noch auf dem Schulgelände. Und da sollte sie auch noch einige Zeit bleiben. Der Schülersprecher hat übrigens auch seine softe Seite für das Unternehmen entdeckt und nach dem ich ihm einen Kaffee spendiert habe, eine Flasche gespendet (25 Cent). Den Kaffee und die Leckereien hat die 9.21 gemacht. Irgendwas italienisches wurde auch verkauft. Schmeckte wie Berlusconi (Anabel, wo hast du daaas Rezept her? Den Bäcker darfst du ruhig schlagen. Er hat es verdient.).



Berlin                                                                                            Mi. 30. Sept. 2010

Heute habe ich mich mit Raisha getroffen. Sie hat mir die Facebook-Seite gebastelt. Ging ganz schnell. Nachdem wir eine habe Stunde gebraucht haben um im Caras ins Netz zu kommen. Hab gleich schon alle FB´ler/innen mit denen ich befreundet bin eingeladen. Mal sehen was sich da tut. Dann habe ich meinen Schreibmaschen-Blog eingestellt. Sieht nicht besonders schön aus, aber man kann in lesen.



Berlin                                                                                                  So. 3. Okt. 2010

Freitag war You-Messe-Tag. Alle Getränkeflaschen mussten am Eingang abgegeben werden. Und ich hatte keine Tüte dabei. Musste dann mit zwei Hand voll nach hause gehen. Die Infos, die ich auf die „Veranstaltungsseite“ in Facebook gestellt habe ist nicht mehr aufzufinden. Konnte aber entlang dessen, was ich von Raisha gelernt habe eine Gruppenseite erstellten. Das sieht mir ganz brauchbar aus. Mal sehen wie sie ankommt. Auf der Einheitsfeier liegt der Rohstoff für Bildung sicher wieder auf der Straße rum. Mal sehen, ob ich da mal mit ´nem Rucksack vorbei schlendere. Und dann sind es ja auch nur noch fünf Tage bis zu den Ferien. Für mich drei. Der Ferienbeginn ist mal eine gute Gelegenheit um nachzuzählen wie viele Flaschen schon auf dem Konto sind, bzw. auf dem Weg dahin. In den Ferien werde ich mich an eine Web-Site machen. Einen Anleiter habe ich schon. Es wird aber noch dauern, bis die Homepage live geht. Die Verwaltungskosten für das ganze Projekt sollen im einstelligen Bereich liegen, also möglichst nicht höher als 6-8%. Weil sonst zu viel Geld für die Schule verloren geht. Beispiel: Eine Web-Site kostet mindestens zwei bis drei Euro im Monat. Um uns eine leisten zu können, bräuchten wir alleine dafür 30 Euro oder 120 Flaschen im Jahr. Das ist ganz schön viel.. Es muss also vorerst eine Facebook-Seite reichen.



Berlin                                                                                               Mo. 4. Okt. 2010

Die Herren von der DoKo-Runde lassen jetzt nicht nur ihre leeren Flaschen da (die überließen sie eh immer mir zur Entsorgung), sondern auch ihre Pfandflaschen. Das Motte einer anderen Spenderin: „Saufen für die Bildung“ fanden sie überzeugend. Sie mögen zwar ungläubig sein, aber sie sind nicht vollkommen herzlos. Eine Freundin mailte mir: „Meine Pfandflaschen landen gegenüber bei Kaisers und auch wenn ich das Engagement deiner Schüler gut und richtig finde, werde ich sie nicht bis nach Schöneberg tragen.“ Also erstens wohne ich in Tiergarten. Zweitens kommt sie eh jede Woche einmal an meinem Haus vorbei. Und drittens könnte sie ja den Betrag spenden. Bin mir unsicher wie ich das verstehen soll. Bequemlichkeit? Engagement von Schülern ist gut – das eigene aber nicht? Ich könnte sie mal fragen. Aber es ist mir etwas unangenehm. Vielleicht fällt mir etwas ein, um die Kurve zu kriegen.

Überzeugen: Halte eine Eichel hoch und frage ob sie glauben, dass daraus ein Baum wird. „Ja.“

Dann halte ich eine Flasche hoch und frage ob sie glauben, dass daraus eine Schule wird. „Naja.“

Die Flasche ist viel größer als die Eichel. Daran kann´s also nicht liegen. Ich bin sicher, aus der Eichel kann ein Baum werden und zwar eine stabile Eiche und aus der Flasche eine erstklassige Schule. Das eine braucht nur die Natur, das andere unser Engagement. So isses!



Berlin                                                                                                  Di. 5. Okt. 2010

Vielleicht sollten wir erst mal eine Schule in Berlin gründen, damit alle Berliner lesen lernen. Heute morgen will ich den Sammelkarton im Jahrgangsraum leeren. Er ist nicht zu finden. Kein Suchen hilft. Die Reinigungskräfte haben die Erlaubnis, herumliegende Flaschen zu sammeln und einzutauschen. Das ist okay. Der Mensch, der in unserem Bereich sauber macht, kann nicht gut deutsch, vielleicht auch nicht deutsch lesen. Jetzt wird der Hausmeister dem Reinigungspersonal den Aufkleber zeigen, damit sie ihn – wenn schon nicht als Schrift, dann wenigstens als Bild, erkennen können. Und die Kartons müssen vielleicht noch klarer gekennzeichnet werden. Lernen tut Not – überall.

Gestern habe ich eine Kollegin gefragt, ob sie Präsidentin werden will. Nie ist die geborene und gelernte Diplomatin. Genau die Art von Mensch, die wir brauchen. Sie lief mit Grausen davon. Ich glaube, sie ist von ihrem eigenen Projekt so geschafft, dass allein der Gedanke an ein neues sie in Panik versetzt. Dabei sind wir doch extrem nett und hilfsbereit. Bleibe weiter auf der Suche.

Letzter Tag vor den Ferien. Ich hab die Abrechnung gemacht. Seit den Ferien sind sechs Wochen vergangen:


Vor den Ferien:          59,67 Euro

Nach den Ferien:      70,90 Euro

Gesamt:                      130,57 Euro


Wir brauchen:  1.000.000 Flaschen

Wir haben:                      653 Flaschen

Es fehlen:                999.347 Flaschen


Wenn wir so weiter machen brauchen wir ungefähr noch 326 Jahre.


Aber ich bin optimistisch. Seit dem Zählen heute Morgen sind weitere 30 Flaschen dazu gekommen. Verglichen mit der ersten Woche nach den Ferien hat sich das wöchentliche Flaschenaufkommen mehr als verdoppelt.



Berlin                                                                                                 Mi. 6. Okt. 2010

Heute war Crosslauf um die Krumme Lanke. Erfolgreich und bei angenehmem Wetter. Sogar die Sonne kam gegen Ende raus. Konnte bei der Abschlussbesprechung am Seegasthaus drei Schichten ausziehen. Die Sammelei hat 59 Flaschen oder 11,80 Euro eingebracht. Mit den Flaschen gestern, sind das ungefähr 100 in zwei Tagen. Es geht voran. Die Zustimmung und Anerkennung für das Ethikprojekt steigt. Einige Schüler versprechen, Flaschen zu Hause zu sammeln und mitzubringen – und tun das dann auch. Große Klasse.

Ich verabschiede mich in die Ferien (oder unterrichtsfreie Zeit wie Lehrer das nennen) nach Madeira. Nehme den LadyComputer mit und schaue vielleicht mal rein. Ein Freund will eine Website bauen. Die kommt aber erst bei 10.000 Flaschen, aber so lange wird das auch eine Baustelle sein, wie ich die Sache einschätze.



Madeira                                                                                        Do. 21. Okt. 2010

Das waren gute Ferien auf einer tollen Insel. Die Menschen haben zu schnell zu viel Geld bekommen, durch den Tourismus und die Europäische Union. Die Folgen sind: die schönen alten Häuser verkommen oder sind bereits durch uniforme Neubauten ersetzt und die Berge sind durch Tunnels durchlöchert und die Täler werden von Brücken überspannt: Beton, Beton, Beton! Aber es sind 24 Grad beim Zubettgehen und 24 Grad beim Aufstehen, auch wenn es regnet. Zwischendurch habe ich mit einem fachmännischen Freund begonnen, eine Homepage zusammen zu basteln. Sieht nicht schlecht aus, die Version 0.1, aber ich brauche noch

Ich habe jede Menge Plastik- und Glasflaschen gesehen, überall lagen sie rum. Leider waren es keine Pfandflaschen. Aus Pfandgeld wird nicht nur eine Schule, es schützt auch die Umwelt und das Auge vor Müll.



Schwarzwald                                                                             Sa. 23. Okt. 2010

War kurz bei einem Klassentreffen. Hab zwei drei Menschen in meiner Heimat angesprochen, wegen Pfandflaschen. Ihr kennt ja die Schwaben: „Schbara und selber essen macht fett“. Hab fünf Flaschen zusammenbekommen. Das war Überzeugungsarbeit unter Androhung von Gewalt und Kündigung der Freundschaft. Zwei Flaschen sind von meiner Patentochter – sie hat sie gewaltfrei herausgerückt.



Berlin                                                                                            Mo. 25. Okt. 2010

Erster Schultag und bis zur ersten Stunde schlecht gelaunt – die Ferien sind vorbei. Aber beim Gang durch die Schule während der zweiten großen Pause hatte ich gleich wieder Flaschen im Arm und die Nachfrage, wo man den morgen welche abgeben könne. Was die Flaschen betrifft, ist das einfach eine klasse Schule und die Schüler machen Laune.



Berlin                                                                                               Di. 26. Okt. 2010

Heute habe ich mal wieder die Flaschen zu Aldi und Hoffmann geschleppt. Mit dem Pfandgeld zweier Schüler, die die Flaschen selbst abgegeben und das Bargeld mitgebracht haben ( 13,50) und zwei Barspenden (4,50), gibt es folgenden neuen Kontostand:

Wir haben:  1.144 Flaschen         228,79 Euro

Wir brauchen:      1.000.000 Flaschen  200.000,00 Euro

Noch sammeln:       998.856 Flaschen  199.771,21 Euro

Bei der augenblicklichen Geschwindigkeit brauchen wir noch 305 Jahre. Das sind 21 Jahre weniger als beim letzten mal. Wir sind schneller geworden. (für die Richtigkeit der angegebenen Zahlen übernehme ich keine Gewähr, will heißen, es hat sie niemand gegengecheckt, was Raum für Fehler lässt)

Am Donnerstag habe ich etwas Redezeit bei der Gesamtelternvertretung erhalten. Ich will ihnen das Projekt vorstellen und sie für eine Mitarbeit gewinnen (wünscht mir viel Glück und Erfolg). Wäre toll, wenn ich noch einen Schüler/in mitnehmen könnte – aber dafür braucht es wohl einige Zeit. Ein Lehrer, der sonst nur Flaschen für seinen Cappuccino sammelt, hat zwei Flaschen gespendet. Auch die hart-herzigsten haben einen „soft spot“.

Habe eben herausgefunden, dass man in Facebook eine Art BLOG einrichten kann. Da sind jetzt die ersten Einträge drinn zum Nachlesen. Die ersten Seiten fehlen, werden dann aber auf der Homepage nachzulesen sein.



Berlin                                                                                              Do. 28. Okt. 2010

Habe heute Abend das Projekt den Eltern vorgestellt. Sie haben interessiert zugehört, nachgefragt, und waren angetan. Ich glaube, wir können auf sie zählen. Die Frage des Vorsitzenden, ob die Gesamtelternvertretung (GEV) das Projekt aktiv unterstützen wurde ohne Gegenstimme mit ja angenommen. Danke, liebe Eltern. Eine Flasche wurde auch gleich abgegeben. Die Infokärtchen, die ich gerade entwerfe und von denen ich einige dabei hatte (mit der Facebook-Seite) haben alle mitgenommen. Bin gespannt, ob ich demnächst Freundschaftsanfragen aus der Elternschaft erhalte (vielleicht mit kleinen Hilfen ihrer Kinder). In der Zeit, als ich auf den Auftritt wartete, habe ich ein neues Logo entworfen, unter dem in Zukunft alles, was mit der geplanten Shule zu tun hat, gesammelt wird. Und so sieht der Entwurf aus:


      Codname:       

Friedensburg


Man wird noch daran arbeiten müssen.

Jetzt muss ich mich noch um Termine mit der Gesamtschülervertretung und der Gesamtkonferenz bemühen. Ich hoffe, das klappt noch dieses Jahr. Am 9. November, dem Wandertag, trifft sich die Hälfte der Klasse 10.11, die am Projekt mitarbeitet. Ich bitte dringend, alle, die Interesse haben, doch mal im Gebäude 3/ II. Stock vorbei zu schauen. Ich bin dort zwischen 9:00 und 13:00 anzutreffen.



Berlin                                                                                                Di. 2. Nov.. 2010

Heute war ich bei der Bank und hab schon mal ein Konto eingerichtet. Man kann ja nie wissen, wann man das braucht. Dann kamen einige Schüler aus der Oberstufe auf mich zu und zeigten mir ein Blatt mit Unterschriften. Sie meinten, sie hätten einen EMF-FanClub gegründet und die Unterzeichner/innen würden sich verpflichten, 10 Flaschen zu sammeln. Es sind so etwa zwölf Unterschriften. Das an einem Tag. Bis Weihnachten sind es noch 30 Schultage. Wenn sich jeden Tag die gleiche Anzahl verpflichtet, sind das schon mal 360 mal 10 Flaschen.

Man glaubt es nicht -  ein EMF-FanClub! Diese Schüler. Es werden immer häufiger Flaschen im Fachbereich abgegeben. Und im meinem Postfach finde ich sie auch. Endlich mal nette Post und selbst Herr Dehnz ruft mich, nicht um mir eine Vertretung aufzubrummen, sondern um mir eine Flasche in die Hand zu drücken.

Herr Schuhknecht hat erlaubt, eine Sammelbox in der Mensa aufzustellen. Das macht die Sammlung etwas einfacher und effizienter. Und ich hoffe mal, das es genügend Schüler/innen, die aufpassen, dass nichts weg kommt. Die Box soll am 9. November (Wandertag) gebaut werden. An dem Tag findet auch das erste Organisatorentreffen statt – High Noon.



Berlin                                                                                                  Fr. 5. Nov. 2010

Eine ganz persönliche gut und eine schlechte Nachricht: In der U-Bahn hat mir ein Mädchen ihren Platz angeboten – und ich hatte keine Tüte mit leeren Pfandflaschen dabei. Die gute: In der Mensa wollte ein Mädchen einen Handschlag von mir und sagte:“ Herr Schön, sie rocken“. Was das so genau bedeutet, weiß ich nicht, aber es klang wesentlich besser in meinen Ohren.

Nachdem gestern die 12. für gute Nachrichten sorgte, waren es heute die jüngsten und die ältesten. Drei Siebtklässler kramten als sie mich mit drei großen Plastiksäcken über den Hof gehen sahen, ihre Centstücke aus den Hosentaschen und spendeten sie. Die Plastiksäcke enthielten über 50 Flaschen, die einer unserer größten, der gute Beziehungen zur Gastronomie hat, angeschleppt hat.

Das lässt die 10.000 Flaschen in erreichbare Nähe rücken – wenn wir so weiter machen.

Und nun wieder der Stand der Dinge:


Wir brauchen:  1.000.000 Flaschen     200.000,00 Euro

Wir hatten:                  1.114 Flaschen              228,79 Euro

Neu:                                   486 Flaschen             97.21 Euro

Wir haben:                    1.630 Flaschen            326,00 Euro

Es fehlen:                  998.370 Flaschen   198.370,00 Euro


Um bis Weihnachten 10.000 Flaschen zu schaffen müssen wir pro Woche 1.300 Flaschen sammeln, knapp drei mal so viel wie diese Wochen. Die Ankündigungen vor allem aus der Oberstufe, sind viel versprechen. Auch die Mittelstufe hat Nachschub von zu Hause angekündigt. Bin mal gespannt, wann die ersten Flaschen von den Eltern eintreffen. Auch Kollegen haben die ersten Tüten mit Flaschen im Lehrerzimmer abgestellt. Selbst der Verzicht auf einen flaschenfinanzierten Espresso und die damit verbundene Flaschenspende ist zu verzeichnen.



Berlin                                                                                              Mi. 10. Nov. 2010

Ein Teil der 10.11 hat am 9.11. (Wandertag) am Projekt weiter gearbeitet. Die Hardware-Gruppe hat zwei Sammelboxen, zusammen mit dem Werkstattmeister, fabriziert. Funktionieren gut, werden aber weiter verbessert. Eine steht in der Mensa, die andere im Lehrerkommunikationsraum. Die Befüllung kann beginnen. An der Verbesserung wird gearbeitet: Flaschenpost, Design, Beschriftung etc.. Die PR-Gruppe muss noch schwer nacharbeiten, die Wandbildgruppe auch. Heute wurden wieder zwei Einkaufstaschen mit Flaschen abgegeben, ich weiß nicht von wem. Bitte melden. Dann habe ich 60 oder 70 Flaschen zu Aldi geschleppt. Um eine Frau nicht unnötig warten zu lassen, habe ich meine Befüllung unterbrochen und sie vorgelassen. Als sie fertig war, habe ich ihr eine Info-Karte in die Hand gedrückt. Da gab sie mir doch glatt ihren Bon und wir kamen ins Gespräch. Sie hat, zusammen mit einer Gruppe Berliner Frauen, für eine Mädchenschule in Kabul (Afghanistan) einen Solarofen finanziert, inklusiv einem Sponsor. Der hat zwanzigtausend Euro spendiert. So eine Pfandflasche kann einen genauso gut in ein Gespräch verwickeln, wie ein Hund beim Gassi-gehen. Beim ehemaligen-Treffen am 9. abends hat das old boys und girls network sich eingeklinkt und hält die Augen und Ohren offen.



Berlin                                                                                               Fr. 12. Nov. 2010

Die Wochenendrally war großartig. Aus den beiden Sammelboxen habe ich heute ungefähr 150 Flaschen eingesammelt. Die Aldi-Kasse hat ob der Höhe des Pfandbons gestreikt und konnte nur mit der Hilfe einer weiteren Mitarbeiterin dazu veranlasst werden, das Geld rauszurücken. Und 16 Cent – man sieht, nicht nur die Flaschen landen seltener im Papierkorb oder sonst wo, auch die Cents liegen jetzt seltener auf dem Mensaboden. Drei Siebtklässler haben mir gar 8 Cent in die Hand gedrückt und riesigen Spaß dabeigehabt. Genaue Zahlen gibt’s am Montag in der Mensa. Diese Woche war ich in der Klasse von Frau Wenzel und habe das Projekt vorgestellt. War eine schöne viertel Stunde. Die Kids haben Fragen gestellt und wissen jetzt auch, wo der Kilimandscharo liegt.

Jobangebot: Suche Präsenter/innen, die mutig vor eine Klasse treten und das Projekt vorstellen und dafür werben. Biete: Null Euro, Präsentationstraining, Praxiserfahrung und Coaching. Und eine Menge gute Gefühle.

Im Laufe der Woche wird die Mensabox perfektioniert und eine Flaschenpost angebaut, für Nachrichten und eine kleines Sparschwein o.ä. für Barspenden. Und ich hoffe, dass auch die Stromversorgung für das Info-Display in Gang kommt.

Und jetzt endlich mal Dank an alle Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern und Freunde, die das Projekt EineMillionFlaschen unterstützen:

– die mir auf dem Hof, im Flur, in der Mensa und im Unterrichtsraum Flaschen in die Hand drücken, nachfragen, wie denn der Stand der Dinge ist und mich anfeuern.;

– die Flaschen in den Sammelschrank werfen;

– die mir Euros selbst eingelöster Pfandbons zukommen lassen;

– die ihren Kindern die Haushaltsflaschen mitgeben oder sie diese mitnehmen lassen;

– und vor allem denen, die für die Spende auf einen Lutscher oder was auch immer verzichten.

Zwei Spendern/innen haben mich besonders überrascht. Jannis aus der 13. hat mich drei prall gefüllte blaue Säcke mit Pfandflaschen durch die Schule schleppen, vom 5ten Gebäude bis vorne zum Eingang und dann zu Aldi (da hat dann auch die Kasse gestreikt, sie konnte es wohl nicht fassen, dass ein einzelner so viel trinkt). Und Quiny M. (Fahrlehrerin, Ü 40), die mir über einen gemeinsamen Freund 13,- Euro zukommen lies.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch


(12. Nov. 2010)  


Wir brauchen:   1.000.000 Flaschen                   200.000,00 Euro

Wir hatten:                   1.630 Flaschen                            326,00 Euro

Neu:                                   448 Flaschen                           89,70 Euro

Wir haben:                     2078 Flaschen                            415,70 Euro

Es fehlen:              997922 Flaschen               199.584,30 Euro

Das sind  43 Jahre weniger als beim letzten mal.

Wenn wir in mit dieser Geschwindigkeit weiter machen, brauchen wir noch ungefähr 37 Jahre.



Berlin                                                                                               Fr. 19. Nov. 2010

Immer mehr Schüler/innen bringen Flaschen von zu Hause mit. Mittwoch hatte Sophie X. aus der 13. den Kofferraum ihres Autos vollgestopft mit den Flaschen (leer) ihrer Schwester. Nun will sie auch noch ihre Oma bearbeiten. Gut so. Immer noch fällt es einigen Schüler/innen schwer, beim Kauf ihres Getränkes darauf zu achten, dass es in einer schönen Pfandflasche verpackt ist. Da hilft nur diese Argumentation: „Schau mal, ein Getränk, das sich keine Pfandflasche leisten kann, kann nicht gut sein“. Die Augen schauen dann erst mal irritiert, dann funkeln sie vergnügt und schon kann mensch auf Pfandflaschen hoffen. Es hilft auch, Geschäfte auf Flaschenbasis abzuwickeln. Ich mach dir die Tür auf für eine Flasche. Oder ein Pluspunkt muss 10 Flaschen bringen. Gut, gut, das ist nicht ganz fair. Einem Schüler stehen schließlich solche Motivationshilfen nicht zu Gebote. Aber mit etwas Kreativität, z.B. für 21 Flaschen lasse ich dich bei Mathe abschreiben, kann man Mitschüler motivieren. Natürlich, alle hier aufgeführten Vorschläge sind nicht für den persönlichen Gebrauch bestimmt und ... .


Stand der Dinge

(19. Nov. 2010)


Wir brauchen:            1.000.000 Flaschen                 200.000,00 Euro

Wir hatten:                            2.078 Flaschen                          415,70 Euro

Neu:                                           372  Flaschen                          74,50 Euro

Wir haben:        2.450 Flaschen         490,20 Euro

Es fehlen:                         997.550  Flaschen                  199.509,80 Euro

Das sind  9 Jahre mehr als beim letzten mal.

Wenn wir in mit dieser Geschwindigkeit weiter machen, brauchen wir noch 52 Jahre.


Jetzt ist es also passiert. Das erste mal seit Beginn der Kampagne haben wir weniger Flaschen gesammelt als in der Vorwoche. Damit verschiebt sich auch der Zeitpunkt, an dem wir die EineMillionFlaschen-Party feiern können. Wie die Dinge liegen, wird es mit meiner persönlichen Teilnahme sowieso eher eng. Ich bin optimistisch, dass dies nur eine kleine Sammeldelle ist und wir nächste Woche wieder auf Wachstumskurs sind. Zumal zwei Lieferungen aus meinem Bekannten- und Freundeskreis nicht rechtzeitig eingetroffen sind.

Morgen ist an der FOS Tag der offenen Tür. Ein Drittel der Klasse hat sich zur Teilnahme bereiterklärt. Mal sehen wie viele es rechtzeitig aus dem Bett schaffen. Zwei Jungs aus der Spray-AG haben die Flaschenbox verschönert, was ihr ästhetisches Erscheinungsbild wesentlich verbessert hat. Nicht unwichtig, haben viele Schüler doch eine eher negative Einstellung zu leeren Flaschen. Da kann eine hübsche Box schon ein wenig helfen. Wir werden wieder ein Ethik-Cafe einrichten, diesmal mit dem Schwerpunkt EineMillionFlaschen für eine Schule am Kilimandscharo.

Bin schon gespannt auf die Reaktionen der zukünftigen Schüler/innen und deren Eltern. Jetzt noch rasch die Mäuse aufs Sammelkonto überweisen und das Wochenende kann beginnen.



Berlin                                                                                                      26. Nov. 2010

Eine vorweihnachtliche frohe Botschaft: Wir sind wieder knapp an den 500 Flaschen pro Woche dran und haben den kleinen Lapsus von letzter Woche ausgebügelt. Wenn ich Freitag auch noch die Glasflaschen etc. weggebracht hätte, wäre die 500er Marke vielleicht geknackt worden. Genaue Zahlen im Stand der Dinge am Ende.

Jetzt eine weniger erfreuliche Geschichte:

Heute hat mich eine Gruppe Schüler/innen auf dem Weg zum Haus 5 angehalten und ganz empört erzählt, dass Jungs in der Mensa Flaschen aus der Box klauen würden. Was mich empörte. Ich riskierte, zu spät zum Unterricht zu kommen und dem Problem auf den Grund zu gehen. Ja, die Box war so voll, dass man Flaschen klauen konnte. Ich hab sie Mittwoch nicht geleert, weil krank. Also habe ich rasch einige Flaschen in einen Plastiksack umgefüllt um weiteres Unheil zu verhindern. Mehrere Schüler/innen aus der 10. sprachen mich dann noch an, auch aus dem Sammelkarton in unserer Klasse würden Flaschen geklaut.  Es kommen nur zwei Hände voll Schüler für diese Schandtat in Frage, und das sind die üblichen Verdächtigen.

Also, was tun? Ignorieren und nur technische Verbesserungen an der Box vornehmen? Verwarnen, Jahrgangskonferenz, Anzeige? Schlicht ignorieren? Was die Identität der Bösewichter betrifft, da habe nicht nach Namen gefragt, denn das könnte zu Loyalitätskonflikten führen, die das Engagement für das Projekt dämpfen. Andererseits sollte man sich entscheiden, ob man zu den Guten gehören will. Für Einige bedeutet die Entscheidung, die Flasche in die Box zu werfen den Verzicht auf 25 Cent für einen Lolly oder so und ich merke, dass es manchen nicht leicht fällt, sich von der Flasche zu trennen. Wir haben also eine Pflicht, dafür zu Sorgen, dass das Pfandgeld an die richtige Stelle kommt. Wir dürfen, glaube ich, kein Schindluder mit der Solidarität zulassen. Was für mich aber besonders schlimm ist, für 25 Cent bedeuten am Kilimandscharo einen Tag Schule oder nicht, denn der kostet genau diesen Betrag. Und die Kinder da haben nicht die Freiheit zu entscheiden ob sie den Tag in der Schule haben wollen oder nicht. Selbst können sie das Geld nicht aufbringen. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt für Erwachsene 30-40 US-Dollar, im Monat.

Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mich deine Gedanken dazu posten würdest.


Stand der Dinge

  (26. Nov. 2010)     


In der Testphase vor den Sommerferien haben wir 298 Flaschen gesammelt. Das sind 59,67 Euro.

Nach den positiven Gesprächen mit Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe habe ich beschlossen, das Angewandte Ethik Projekt: EineMillionFlaschen für eine Shule* am Kilimandscharo in Angriff zu nehmen. Der aktuelle Stand der Dinge ist:


Wir brauchen:   1.000.000 Flaschen           200.000,00 Euro

Wir hatten:                   2.450 Flaschen                     490,20 Euro

Neu:                                  461  Flaschen                     92,20 Euro

Wir haben:  2.911 Flaschen      582,20 Euro

Es fehlen:                 997.099  Flaschen             199.417,80 Euro


Das sind  9 Jahre weniger als beim letzten mal.

Wenn wir in mit dieser Geschwindigkeit weiter machen, brauchen wir noch 43 Jahre.


Zum Ziel 10.000 bis Weihnachten fehlen noch 7.099 Flaschen.

Unter den Schüler/innen entsteht ein Wettbewerb um den Titel bester Sammler. Deshalb habe ich den Vorschlag aufgenommen, eine „Ewige Bestenliste“ einzuführen. Da bisher die Flaschen nicht personenbezogen gezählt wurden, kann ich nur schätzen. Da ist bisher bester Schüler Jannis B. Aus der Oberstufe mit ca. 90 Flaschen. Glückwunsch. Eine ganze Anzahl von Schüler/innen  (ich kann nur abschätzen, was mir persönlich in die Hand gedrückt wird)  sind inzwischen im zweistelligen Bereich. Auch Kolleg/innen habe diese Hürde bereits genommen. Und zwei Senderinnen aus dem Rest Berlins.

Ein schönes Wochenende



Berlin                                                                                                          6. Dez. 2010

Flaschendiebstahl. In meinen beiden Ethikklassen habe ich das Thema angesprochen und in der 10. eine schriftliche Stellungnahme schreiben lassen. Bin ganz gespannt auf die Auswertung. Besondere Beachtung fand die Tatsache, dass Schüler mir über Facebook Nachrichten senden. Was die Gründe für den Diebstahl anbelangt, habe ich einige neue erfahren, wie zum Beispiel angeben wollen, Mutprobe. Mit dem Handwerksmeister habe ich die Flaschensammelbox aufgerüstet. Man kann jetzt durch den Einwurf keine Flaschen mehr klauen. Und, nächste Woche wird der Monitor aktiviert. Ich habe schon einige Schüler/innen angesprochen, doch Bilder und Filmchen zum Thema Flaschensammeln und Schule am Kilimandscharo zu machen. Also, falls jemand Bilder oder Filmchen hat, nur her damit. Die können dann da gezeigt werden. Man kann mir auch welche über Facebook zukommen lassen. Bin schon ganz gespannt auf die ersten Werke. Von Anabel aus dem 9. habe ich heute einer blauen Ikeatasche mit an die 20 Flaschen bekommen. Damit steigt sie in die Spitzenränge der ewigen Bestenliste auf.


Stand der Dinge

6. Dez. 2010


In der Testphase vor den Sommerferien haben wir 298 Flaschen gesammelt. Das sind 59,67 Euro.

Nach den positiven Gesprächen mit Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe habe ich beschlossen, das Angewandte Ethik Projekt: EineMillionFlaschen für eine Shule* am Kilimandscharo in Angriff zu nehmen. Der aktuelle Stand der Dinge ist:


Wir brauchen:   1.000.000 Flaschen     200.000,00 Euro

Wir hatten:                   2.911 Flaschen              582,20 Euro

Neu:                                  324  Flaschen             64,80 Euro

Wir haben: 3.235 Flaschen  647,00 Euro

Es fehlen:                  996.765  Flaschen     199.353,00 Euro


Das sind  15 Jahre mehr als beim letzten mal.

Wenn wir in mit dieser Geschwindigkeit weiter machen, brauchen wir noch 58 Jahre.

Zum Ziel 10.000 bis Weihnachten fehlen noch 6.765 Flaschen.


Ewige Bestenliste

Jannis B., 13. Jg. - ca. 90 Flaschen

Anabel 9. Jg – ca. 20 Flaschen

Glückwunsch. Eine ganze Anzahl von Schüler/innen  (ich kann nur abschätzen, was mir persönlich in die Hand gedrückt wird)  sind inzwischen im zweistelligen Bereich. Auch Kolleg/innen habe diese Hürde bereits genommen. Und zwei Senderinnen aus dem Rest Berlins. Unlängst hat ein Wirt im Restaurant ein Gespräch zum Thema mitgehört, rannte in die Küche und drückte mir eine Tüte mit 9 Flaschen in die Hand.

Eine schöne Woche



Berlin                                                                                                       10. Dez. 2010

Die Ewige Bestenliste wird erweitert um die Kategorie Gruppen. Da werden dann die Sammelergebnisse von Familien, Klassen Freundesgruppen und Säufergemeinschaften aufgeführt. Letzten Samstag hat mir, auf dem Weg zu Peny, wo ich die Flaschen zu Geld mache, ein Mann eine Tüte abgenommen. Ich wollte erst nicht los lassen und auch als er meinte, meinte er würde mich begleiten, war ich noch ein wenig misstrauisch. Er wollte mich aber nicht „abziehen“ sondern nur helfen und ein bisschen quatschen. Jetzt weiß ein Mensch mehr von unserer Kampagne. Heute war er nicht da. Donnerstag habe ich eine Weihnachtsflasche auf der Sammelbox angebracht. Dabei wurde mir so heiß, dass ich Jacke und Pulli ausziehen musste. Am Tisch daneben saßen die üblichen verdächtigen Lästermäuler. Und, wie üblich, machten sie Witze auf meine Kosten. Ich hab da auf dem Schrank rumgebohrt, aber es ging nicht weiter, bis ich feststellte, dass ich die einzige Schraube weit und breit angebohrt hatte (und die hatte ich ein paar Tage zuvor auch noch selbst reingeschraubt). Irgendwann, mir ging die Lästerei langsam auf den Kecks, hörte ich, wie die Mädchen den Jungs ordentlich den Kopf wuschen: „Was habt ihr eigentlich immer, der meint es ernst. Lasst ihn doch endlich in Ruhe“. Dann klappte auch noch die Bohrerei. Ich war ein glücklicher Mensch.

Seit Freitag gibt es nun eine Weihnachtsflasche auf der Flaschenbox. Der Info-Display wurde feierlich im Kreise der zufällig Anwesenden in Betrieb genommen.Die ersten Gruppenbilder von Schüler/innen gibt es auch, sie müssen aber erst noch von den Models für Facebook frei gegeben werden bis sie mit den Bildern der anderen Neuerungen weltweit bewundert werden können. Vorerst muss ein Besuch in der FOS-Mensa reichen um die Neugier zu befriedigen.


Stand der Dinge

10. Dez. 2010


Wir haben diese Woche 409 Flaschen gesammelt. Dafür gab es 79,85 Euro. Insgesamt haben wir damit 3.644 Flaschen insgesamt. In Valuta sind das 726,85 Euro.


Ewige Bestenliste

Individuen:     Gruppen:

Jannis B., 13. Jg.: 150 Flaschen  

Konstantin Sch. OS: 50 Flaschen

Anabel, 9. Jg.: 20 Flaschen


Vielen Dank an Alle, die gespendet haben und ein schönes Wochenende.



EMF - Wocheninfo


Berlin                                                                                                       22. Dez. 2010

Montag hat mich ein Siebtklässler angemault: „Das Geld für den Bildschirm hätten Sie nicht ausgeben müssen. Für was soll der überhaupt gut sein. 40 Euro, da müssen wir ja jetzt wieder ganz schön viel Flaschen sammeln.“ Ich glaube, das war ein Berliner. Wie der seinen Standpunkt klar gemacht hat – erstaunlich. Mein Beschwichtigungsversuch, ich hätte das privat bezahlt, konterte er mit: „das hätten sie ja auch spenden können.“ Eine harte Nuss. Zur Beruhigung aller: Von den gesammelten Flaschen und dem daraus erlösten Pfandgeld wurde bisher kein Cent ausgegeben. Sollten Ausgaben entstehen, werden die ganz sicher im Wochenblock veröffentlicht. Wenn im neuen Jahr die Webseite ans Netz geht, wird das pro Monat einen Euro kosten, knapp 1% der Einnahmen. Ich glaube, dass das gerechtfertigt ist, weil wir sonst kaum an neue Mithelfer/innen kommen. Und so eine Homepage verbessert den Informationsstand und die Transparenz. Ich wäre sehr an deiner Meinung zu diesem Punkt interessiert.

Wie es aussieht, bekommen wir die 10.000 Flaschen in diesem Jahr nicht mehr zusammen. War wohl ein zu hochgestecktes Ziel. Die Euphorie, die mich dazu verleitet hat, hat sich gelegt und einer leicht depressiven Verstimmung Platz gemacht. Aber Schüler/innen, die mir Flaschen in die Hand drücken, sind exzellentes Antidepressiva. Jetzt kann man über ein halb volles oder halb leeres Glas philosophieren, aber ich denke, mit 1.000 Euro könnte es noch klappen. Ich bin optimistisch. Wir sind nur noch 1.000 Flaschen davon entfernt. Und dann wäre das Glas eindeutig halb voll. Über Weihnachten fallen ja vielleicht auch Zuhause Flaschen an. Wenn du dich mit jemand zusammen tust, kannst du sie selbst einlösen und das Geld  auf das Konto bei der Norisbank (KNR  444185300, BLZ 10077777, Werner Schön) überweisen. Dann schaffen etwas, woran ich im Sommer noch nicht einmal zu denken wagte und gleichzeitig eine gute Basis für das neue Jahr.

Eine Mittelstufenschülerin, vielleicht aus der Neunten, drückte mir eine Tasche in die Hand, lächelte kurz und verschwand ohne mir ihren Namen zu sagen. Es waren ca. 15 Flaschen drinn. Vielen Dank an die Unbekannte. Wo ich gerade bei unbekannt bin – eine gewisser Gregory K. Aus der 12. möchte an dieser Stelle genannt werden. Er hat glaubhaft versichert, eine nennenswerte Anzahl Flaschen gespendet zu haben. Er ist hiermit erwähnt. Die PW-3/Sö hat versprochen, bis zum 21. Dezember 10 Flaschen pro Person zu sammeln – das wäre dann der erste 1. Platz in der Gruppenwertung. Ich drück uns die Daumen. Den neuesten Stand der Dinge reiche ich in den nächsten Tagen nach. Muss erst noch die Flaschen sortieren und zu Peny bringen.


Vielen Dank an alle, die mir im vorüber Gehen eine Flasche in die Hand drücken, oder sie in die Box stecken. (Die Bildershow am IinfoPoint wird gerne angeguckt, ganz nebenbei) Danke auch an die Eltern, die ihren Kindern erlauben, Flaschen von zu Hause mitzubringen. Danke an den Mensa-Chef, immer freundlich und rundet das Pfandgeld gerne nach oben auf.


  EMF   

Wocheninfo


Berlin                                                                                                       24. Dez. 2010

Jetzt gab es doch noch eine Bescherung. Ein Siebtklässler spendete fünf Euro in bar, die Dienstagsgruppe der SeniorPartners in School (Mediatoren) liesen 50 Euro springen und Lisa M. Aus der 12. hat mir am letzten Schultag 100 Flaschen überreicht. Feierlich. Damit haben wir zwei Eintragungen in der Ewigen Bestenliste für Gruppen. Vor lauter Freude hab ich versprochen, den restlichen Betrag bis 1.000 Euro selbst zu bezahlen. Warum kann nicht häufiger letzter Schultag sein. Würde doch allen gut gefallen. Auch habe ich wieder Tüten mit Flaschen auf dem Flur in die Hand gedrückt bekommen. Eine Schülerin fragte mich, ob ich auch Pfandbons nehmen würde. Würde ich gerne machen, ich müsste dann allerdings immer zum ausstellenden Geschäft fahren und sie da einlösen. (Ich hab mir eine Arbeitslimit für EMF von acht Stunden pro Woche gesetzt) Warum sie mir denn nicht die Flaschen mitbringen würde. Das sähe so pennerhaft aus, meinte sie. Muss man verstehen. Einige scheint das nichts auszumachen. Vielleicht sind das die Mutigen. Vielleicht wäre es zu viel verlangt! Man kann die Bons ja einlösen, das Geld sammeln und dann überweisen..


Stand der Dinge

24. Dez. 2010


Wir haben diese Woche 926 Flaschen gesammelt. Dafür gab es 185,13 Euro. Insgesamt haben wir damit 4.921 Flaschen insgesamt. In Valuta sind das 984,18 Euro.


Ewige Bestenliste

Individuen:                                                       Gruppen:

Jannis B., 13. Jg.:           180 Flaschen                                        SeniorPartners in School – Di.       250 Konstantin Sch. OS:      50 Flaschen                                         Fam. Migirowa                                      100 Anabel, 9. Jg.:                    20 Flaschen  


   EMF   

Wocheninfo



Berlin                                                                                                  Sa. 1. Jan. 2011

Ich wünsche uns ein wunderschönes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr. In meinem Kopf miauen noch ganz leise einige Kater von letzten Nacht. Auch hat jemand mit einer Rakete das Fenster in Meinem Arbeitszimmer durchschossen. Fühle mich also noch nicht besonders gewappnet für die Herausforderungen des Jahres 2011. Ein ausgiebiger Mittagsschlaf soll die Voraussetzungen verbessern. Deshalb nur ganz kurz das Neueste. Ab morgen haben wir eine Web-Site. Die Adresse lautet: <EineMillionFlaschen.de>. Jetzt noch die besten Wünsche für einen gelungenen Schulbeginn am Montag – das neu Jahr soll doch gut beginnen (falls über die Ferien Pfandflaschen angefallen sind, ....

Bis bald, Werner Schön


Stand der Dinge

1. Jan. 2011


Diese Woche hat Jemand  15,82 auf das Konto überwiesen. Das entspricht 79 Flaschen. Damit haben wir 5.000 Flaschen in weniger als einem halben Jahr gesammelt. Wir gehen mit einem Guthaben von 1.000 Mäuse ins neu Jahr. An Ausgaben kommen knapp 18,00 Euro für unsere Web-Site auf uns zu.


Ewige Bestenliste

Individuen:                                      Gruppen:

Jannis B., 13. Jg.:             180 Flaschen      SeniorPartners  IS– Di.      250

Unbekannt:                         79 Flaschen      Fam. Migirowa                     100

Konstantin Sch. OS:        50 Flaschen